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Solo // Part 1

May 6, 2017

Alleine auf die Reise, oftmals bekommt man die Frage gestellt, ob man denn nicht Angst habe. Angst würde ich es nicht nennen, eher ein leichtes Kribbeln. Angst, nimmt sie überhand bedeutet für mich in gewisser Weise Kontrollverlust. Das mag jetzt vielleicht spitzfindig klingen, aber es gibt einen grossen Unterschied zwischen Angst und Respekt vor einer Sache. 

 

Angst ist in uns Menschen, sie ist überlebenswichtig, aber wie immer kommt es auf das Mass an. Grundsätzlich lösen unbekannte Situationen oder solche, deren Konsequenz nicht genau abschätzbar ist bei den meisten von uns Angst aus. 

Überwindet man jedoch dieses erste Gefühl der Angst und wagt es trotzdem, so gewinnt man immer. Die Erkenntnis nämlich, ob das erste Gefühl richtig war oder unbegründet. 

 

Das Leben ist ein Progress, auch wenn sich mancher dagegen sträubt wie die Katze vor dem Wasser. 

 

Wer sich an seine Kinder und Jugendzeit zurück erinnert, dem werden sicherlich so einige Dinge einfallen, die früher vielleicht Angst ausgelöst haben. Ein Referat vor anderen halten, ins kalte Wasser springen, Bewerbungsgespräche, Prüfungen. Schaut man die Liste im hier und jetzt an, so haben sich wahrscheinlich einige dieser Situation als halb so wild herausgestellt, andere sind vielleicht dazugekommen. 

 

Nach Abschluss des Studiums ging ich in die Schweiz zum arbeiten. Allein. Und ja es war hart am Anfang, keine Freunde, der erste richtige Job, die alten Kollegen 400km weit weg. Und dennoch würde ich es sofort wieder tun. Warum? Weil man kaum ein besseres Feedback gegenüber sich selbst bekommt als an einem fremden Ort von fremden Leuten. Eine kleine Standortbestimmung des eigenen Verhaltens. Und das quasi gratis. Was es kostet? Überwindung. 

 

Das kann man auf beliebige Situationen übertragen. Zum Beispiel bin ich schon mehrfach alleine auf die Reise gegangen, in wildfremde Länder, oftmals nicht ansatzweise die Landessprache beherrschend. Mein Fazit, Prädikat lohnenswert. Als Alleinreisender kommt man unglaublich schnell in Kontakt, die Händeundfüsse-Kommunikation kennt keine Sprachbarriere. Die ersten ein, zwei Tage mag vielleicht hin und wieder die Frage auftauchen, warum man nicht Zuhause auf dem Sofa geblieben ist, bei mir hat die Neugier jedoch noch immer die Zweifel weggewischt. Hier kann man nur Zitieren, was in jedem Lonely Planet geschrieben steht. “If you decide to go, the hardest step ist done”.

 

Alleine Reisen hat natürlich noch andere Vorteile. Die Intervalle der Körperhygiene sind frei wählbar respektive erweiterbar. Fixe Reiseroute? Nicht notwendig, go with the flow. Die Liste ist beliebig erweiterbar. 

Ich behaupte nicht, zu zweit reisen, egal ob als Pärchen oder mit Kollegen sei vollkommen sinnlos, aber die Art des reisen und die Intensität ist grundverschieden. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. 

 

Also, worauf warten. Der Aufwand lohnt sich, das Leben ist kein kerzengerader Highway, es gibt überall kleine Nebenstrassen, Kreuzungen und kurvige Küstenstrassen die entdeckt werden wollen!

 

 

 

Alone on the journey, often one gets the question asked whether one is not afraid. Fear I would not call it, rather a slight tingling. Anxiety, taking it overhand means for me in some way control loss. This may sound subtle, but there is a big difference between fear and respect for a thing.

 

Fear is in us humans, it is vital, but as always it depends on the measure. Basically solving unknown situations or those whose consequences can not be accurately estimated in most of us fear.

However, if you overcome this first feeling of fear and dare, you always win. The recognition of whether the first feeling was correct or unfounded.

 

Life is a progress, even if some resist the cat like the cat in front of the water.

 

Anyone who remembers his children and youthful days, will surely come up with some things that may have caused fear. Hold a lecture in front of others, jump into the cold water, get a job interview, take examinations. If you look at the list here and now, some of this situation has probably turned out to be half as wild, others may have been added.

 

After completing my studies, I went to work in Switzerland. Alone. And yes, it was hard at the beginning, no friends, the first real job, the old colleagues 400km far away. And yet I would do it again right away. Why? Because you hardly get a better feedback about yourself than in a strange place by strangers. A small location determination of one's own behavior. And that's almost free. What it costs? Overcoming.

 

This can be transferred to any situation. For example, I have already traveled several times on my own journey, into wild countries, often not mastering the language of the country. My conclusion, predicate worthwhile. As a solo traveler, one comes incredibly fast in contact, the hands and feet communication knows no language barrier. The first one or two days may be the question of why you did not stay home on the sofa, but the curiosity still wiped away the doubts with me. Here you can only cite what is written in every Lonely Planet. "If you decide to go, the hardest step is done".

 

Of course, traveling alone has other advantages. The intervals of the body hygiene are freely selectable and expandable. Fixed travel route? Not necessary, go with the flow. The list can be expanded as desired.

I do not claim to travel together, whether as a couple or with colleagues is completely pointless, but the type of travel and the intensity is fundamentally different. Exceptions confirm the rule as always.

 

So, wait for that. The effort is worth it, life is not a candle-lit highway, there are tons of small side streets, crossroads and winding coastal roads to be discovered!

 

 

 

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